Brutmöglichkeiten im eigenen Garten

Brutmöglichkeiten im eigenen Garten
02.05.18 02.05.18
 
Mit den ersten wärmeren Frühlingstagen kann man im Garten und auf weiter Flur reges Treiben beobachten. Endlich ist es soweit, dass sich Insekten-, und Vogelpaare zusammen tun,  Plätze suchen wo sie sich fürs Frühjahr niederlassen um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Sie suchen weit ab von den hektischen Straßen, hauptsächlich im Freien, gut abgeschiedene und versteckte Bereiche. Auch in unseren privaten Gärten fänden sich viele Möglichkeiten für eine Brutstätte.

So können wir in unserem eigenen Garten dies Jahr für Jahr miterleben. Ein alter Totempfahl bietet schon seit einigen Jahren verschiedenen Insekten und auch Vögeln wertvollen Unterschlupf, seit ein Specht seine Bruthöhle gezimmert hat. Vielleicht wurde es dem Specht zu klein, denn im darauffolgenden Jahr kam er nicht mehr zum Brüten. Seit dem lässt sich im zeitigen Frühjahr immer ein Starenpärchen nieder und kündet mit lautem Schnalzen und Gesang die Übernahme des Brutbaus an. Eifrig werden die Waben und nicht zu nutzenden Überreste der Hornissengemeinschaft entfernt, welche über den Winter dieses Quartier als das ihre nutzte. Es fliegen im wahrsten Sinne die Fetzen. Da wird sehr tatkräftig sauber gemacht, damit das Starenweibchen ein schönes aufgeräumtes  und frisches Nest bekommt.

     

 Später bringen die Stareneltern schon das erste Futter für die jungen Vögel und nach etwa drei Wochen kann man sie bei ihren ersten Flugversuchen beobachten.
   
Nicht jeder Gartenbesitzer hat den Platz oder auch die Vorliebe sich einen alten Baumstamm im Garten zu platzieren, möchte aber den Vögeln ebenfalls die Möglichkeit geben, sich bei ihm zumindest für eine gewisse Zeit niederzulassen. Dafür kann man Vogelnistkästen, die es mittlerweile in jedem Baumarkt zu kaufen gibt - oder selbst gebaute verwenden. Vom NABU gibt es hierzu eine gute Broschüre. Sie werden dann frei stehend oder an eine geschützte Hauswand, vorteilhaft wäre eine Süd- oder Ostwand, angebracht. Bei solchen Nistkästen darf man ruhig die Vogelpaare in Punkto Sauberkeit unterstützen. Am besten reinigt man die Kästen im Herbst oder im zeitigen Frühjahr. Mit dem alten Nistmaterial entfernt man so Parasiten und Schädlinge.

Vögel werden sich nur dort ansiedeln, wo ihnen die Umgebung auch die nötige Lebensgrundlage bietet. Sie brauchen umliegend Bereiche in denen sie schnell Nahrung für ihre Jungen und sich selbst finden. Eine naturnahe Gartengestaltung kommt ihnen da sehr entgegen. Mit ihr gibt des dort genügend Insekten und genügend Material für den Nestbau.

Wer Vögel in seiner häuslichen Umgebung erlebt, empfindet es als Bereicherung. Wer lässt sich nicht gerne von Vogelgezwitscher aufwecken und lauscht den Klangbildern der unterschiedlichen Vogelstimmen bei einem Gläschen auf der Terrasse?
 
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